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SEO-Tutorial

Google Alternativen

Der PageRank-Algorithmus, also die Zahl und die
Stärke der eingehenden Links einer Webseite, wird
immer ein wichtiger Faktor zur Beurteilung der
Relevanz bzw. Wichtigkeit einer Webseite bleiben.

Der PageRank an sich gibt im Prinzip jedoch
keinen „direkten“ Hinweis auf die eigentliche Qualität
einer Webseite. Da die Qualität einer Webseite aber
letztendlich für deren „Relevanz“ ausschlaggebend ist,
wird laufend an „alternativen“ Beurteilungsverfahren
gearbeitet, von denen hier nur einige wenige kurz
erläutert werden sollen.

Hilltop-Algorithmus: Mit Hilfe des so
genannten „Hilltop-Algorithmus“ werden Webseiten
aufgrund ihrer Relevanz in Bezug auf bestimmte
Suchwörter bewertet. Zuerst werden hierbei einige
Expertenseiten zu einem bestimmten Thema bzw. einem
bestimmten Suchwort bestimmt. Dieses sind Seiten, die
auf viele unabhängige Webseiten zu einem bestimmten
Thema verlinken. Danach werden so genannte
Autoritätsseiten ermittelt. Autoritätsseiten sind
Webseiten, auf die mindestens zwei Expertenseiten
verweisen. Der Hilltop-Algorithmus wurde von Krishna
Bharat und George A. Mihaila an der University of
Toronto entwickelt. Im Jahre 2003 kaufte Google das
Patent und wendet es möglicherweise auch heute noch
so an. Von Google definierte Autoritätsseiten
erkennen Sie unter anderem daran, dass deren
Einträge in den Ergebnislisten relevanter Suchwörter
an erster Stelle stehen und neben der üblichen
Seitenbeschreibung auch noch weitere Informationen,
so genannte Sitelinks, aufweisen.

Hubs and Authorities: Dieses Verfahren, auch
unter dem Namen „HITS“ bekannt, definiert die Wertigkeit
einer Webseite aufgrund ihrer Hub- bzw. Autoritätseigenschaft.
Die Hubeigenschaft einer Webseite ergibt sich aus der Anzahl
bzw. Qualität deren ausgehender Links, die Autorität einer Seite
wiederum wird durch deren Links von anderen Seiten bestimmt.
Durch diesen, unter anderem von dem US-Amerikaner Jon
Kleinberg entwickelten Algorithmus, werden allgemein wichtige
Knotenpunkte innerhalb der Verlinkungsstruktur des World Wide Webs
definiert.

Trustrank: Der „Trustrank-Algorithmus“,
ebenfalls von Google patentiert, wurde in erster Linie
entwickelt, um Spamseiten aufzuspüren. Hierzu werden zuerst
einige wenige Autoritäts- bzw. unabhängige und vertrauenswürdige
Expertenseiten definiert. Danach werden alle ausgehenden
Links verfolgt, wobei der Trustrank der Autoritäts- bzw.
Expertenseiten, ähnlich wie bei der Verteilung des
PageRanks, auf die verlinkten Seiten und deren
externe Links weitergegeben wird. Da Spamseiten in der
Regel kaum verlinkt werden, kann man diese so relativ
einfach herausfinden und entsprechend abwerten.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Ansätze,
die Ergebnisse von Suchmaschinen zu verbessern bzw.
unrelevante Ergebnisse zu filtern. Generell wird bei
allen diesen Verfahren entweder der Inhalt, also die
eigentliche Qualität einer Webseite, oder neuerdings
auch der Autor eines Inhalts in den Vordergrund
gestellt. Da es aufgrund verschiedener Faktoren bzw. immer
neuer Manipulationstechniken sehr schwer ist,
dieses ausschließlich automatisiert durchzuführen,
gehen viele dieser Ansätze, ähnlich wie z.B. beim
Trust- oder auch AuthorRank, immer mehr auch von
manuell geprüften Webseiten bzw. „Fixpunkten“ aus.

In Zukunft wird es so sein, dass immer der Autor
bzw. Leser über die letztendliche Qualität einer Webseite
entscheidet. Schafft es ein Autor, seine Leser regelmäßig
mit neuen Inhalten von seinem Expertenwissen zu überzeugen,
werden auch Suchmaschinen dieses über die Auswertung
spezieller Signale (z.B. Social Signals) oder auch Daten
(z.B. Browser Bookmarks) feststellen und sämtliche Inhalte
des Autors danach „positiv“ bewerten…

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